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M. Dupuytren

M. Dupuytren

Morbus Dupuytren: Wenn sich die Finger krümmen

Zwischen 1,5 und 2 Millionen Deutsche sind vom Morbus Dupuytren betroffen, wobei die Erkrankung häufiger bei Männern als bei Frauen auftritt. Bei dieser gutartigen Erkrankung treten knotige oder strangartige Verdickungen an der Handinnenfläche sowie eventuell auch an den Fingerbeugeseiten auf, die zu gekrümmten Fingern jedoch nicht zu Schmerzen führen. Führt die konservative Therapie zu keiner Besserung, bietet die operative Behandlung des Morbus Dupuytren die besten und sichersten Behandlungsergebnisse.

Welche Ursachen hat Morbus Dupuytren?

Die genaue Ursache ist bisher nicht geklärt. Neben der erblichen Veranlagung können auch äußere Faktoren eine Rolle spielen, wie beispielsweise eine Verletzung oder Wachstumshormone. Zudem tritt Morbus Dupuytren gehäuft bei Diabetikern, Epileptikern sowie bei übermäßigem Alkoholkonsum auf.

Welche Symptome hat Morbus Dupuytren?

Diese Wucherungen des Bindegewebes blockieren die Fingersehnen. Im fortgeschrittenen Stadium entsteht eine zunehmende Beugestellung der Finger und die Finger können häufig auch nicht mehr gestreckt werden. In den meisten Fällen sind der kleine und der Ringfinger davon betroffen, die Betroffenen klagen aber in der Regel nicht über Schmerzen.

Wie wird Morbus Dupuytren diagnostiziert?

Zur Feststellung, ob ein Morbus Dupuytren vorliegt, reicht meist schon eine Blickdiagnose aus. Ergänzt wird diese durch die Erhebung der Anamnese und der Untersuchung des Patienten. Untersucht wird dabei die Hautverschieblichkeit, und ob die Hand sowie die Finger Verhärtungen aufweisen. Wir prüfen auch, inwieweit der oder die Finger bewegt werden können und ob Gefühlsstörungen vorliegen.

Wie wird Morbus Dupuytren behandelt?

Bringt die konservative Behandlung des Morbus Dupuytren mit Collagenase, Enzymen oder Nadelfasziotomie keine Besserung, muss die Hand operiert werden. Ziel der Operation ist die Funktionsverbesserung der Hand, die durch Entfernung der Knotenbildungen und Faserstränge erreicht wird. Hierbei ist es häufig erforderlich, mikrochirurgisch, das heißt, unter Verwendung einer Lupenbrille oder eines Operationsmikroskops, die Nerven und Gefäße darzustellen. Die Operation bietet bessere Langzeitergebnisse – ein Folgeeingriff ist meist nicht nötig. Die Hand kann nach sechs bis acht Wochen wieder eingesetzt werden.

Wir beraten Sie gerne ausführlich über die Morbus Dupuytren Behandlung. Vereinbaren Sie hierzu einen Termin unter 089 / 237 08 08 30 in unserer Praxis für Plastische Chirurgie am Rindermarkt.

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