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Brustrekonstruktion

Brustrekonstruktion

Individuelle Brustrekonstruktion nach einer Krebsbehandlung

Sie haben den schweren Leidensweg – den Verlust einer Brust – hinter sich gebracht, eine Chemo- und Strahlentherapie durchstanden. Oder Sie beschäftigen sich mit der Erstdiagnose eines Mammakarzinoms und interessieren sich für die verschiedenen Möglichkeiten der Brustrekonstruktion. Wir bieten Ihnen diesbezüglich verschiedene Behandlungsoptionen. Durch den Einsatz von Implantaten oder körpereigenem Gewebe, ähnlich wie bei einer Brustvergrößerung, kann Ihr individuelles Wunschziel erreicht werden. Besonders jüngere Patientinnen ohne Grunderkrankung profitieren von einer „natürlichen“ Brustrekonstruktion mit körpereigenem Gewebe. Die traditionelle autologe Rekonstruierung mit dem Latissimus dorsi-Lappen oder dem gestielten TRAM-Lappen konnte in den letzten Jahren durch die Entwicklung der sogenannten Perforator-Lappenplastiken (DIEP, S-GAP-Lappen) verbessert werden. Während meiner mehrjährigen Spezialausbildung bei dem Pionier der Brustrekonstruktion mit körpereigenem Gewebe Prof. Allen in New Orleans, USA habe ich zahlreiche der folgenden Operationstechniken erfolgreich durchgeführt.

Perforatorlappenplastiken – DIEP-Flap

Bei der Brustrekonstruktion mit einem DIEP-Transplantat wird Haut- und Fettgewebe vom Bauch zur Brust frei transplantiert. Diese Technik schont die Bauchwandmuskulatur, verhindert Hernienbildungen und verkürzt Ihren post-operativen Aufenthalt. Bereits am nächsten Tag können Sie aufstehen, da Sie kaum Schmerzen haben.

Perforatorlappenplastiken- S-GAP oder I-GAP-Flap

Bei ca. 15 bis 20 Prozent der Patientinnen steht für eine Brustrekonstruktion mit körpereigenem Gewebe nicht genügend Bauchgewebe zur Verfügung. In diesen Fällen kann Gewebe vom Gesäß (S-GAP- oder I-Gap-Lappenplastik) entnommen werden. Die Vorteile einer Operation mit Perforatorlappenplastiken bestehen in der Verwendung von körpereigenem Gewebe. Das Gewebe nimmt zu, wenn Sie zunehmen, das Gewebe nimmt ab, wenn Sie abnehmen. Die Brust fühlt sich natürlich an und folgt dem Gesetz der Schwerkraft. Unser mikrochirurgisches Team arbeitet parallel, sodass sich die Operationszeit auf vier bis fünf Stunden verkürzen lässt. Ihr stationärer Aufenthalt wird fünf bis zehn Tage betragen. Ca. sechs Wochen später erfolgt in einer zweiten Operation die Rekonstruktion der Brustwarze mit ggf. angleichender Straffung oder Verkleinerung der gegenüberliegenden Brust.

SIEA-Lappenplastik

Bei einigen Patientinnen kann das modernste und schonendste Rekonstruktionsverfahren, der SIEA-Lappen, verwendet werden. Hierbei wird auf eine Eröffnung der vorderen Rektusfaszie verzichtet und nur oberflächlich Haut und Fettgewebe transplantiert. Voraussetzung ist allerdings ein nicht immer vorhandenes Gefäßbündel. Wir führen deswegen präoperativ eine entsprechende Ultraschalluntersuchung im Rahmen einer solchen Brustrekonstruktion durch.

Brustrekonstruktion mit Implantaten

Ähnlich wie bei einer Brustvergrößerung kommt es bei der Brustrekonstruktion zur Verwendung von Implantaten oder Expandern. Deren Einsatz bietet die Möglichkeit einer sicheren und schnellen Wiederherstellung der verlorenen Brust, wobei wir besonderen Wert auf akzeptable ästhetische Ergebnisse legen. Speziell Patientinnen, denen lange Operationszeiten zu belastend erscheinen, haben hierbei die Möglichkeit durch eine einfache Einbringung eines Implantates oder Expanders die Brust wiederherstellen zu lassen. Gegebenenfalls benötigen Sie hierfür zur Rekonstruktion des fehlenden Haut- und Weichteilmantels zusätzlich eine Gewebetransplantation vom Rücken oder vom Bauch.

Sollten Sie Fragen zur Brustrekonstruktion haben, klärt Dr. Heitland diese gerne in einem persönlichen Gespräch. Vereinbaren Sie hierzu einen Beratungstermin unter 089 / 237 08 08 30 in unserer Praxis für Plastische Chirurgie im Herzen Münchens.

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